Wetter. Am 1. September 2024 hielt Apostel Thorsten Zisowski einen Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche Wetter. Bezirksevangelist Frank Schauerte und seine Frau Birgit empfingen den Segen zur Rubinhochzeit. Eingeladen war auch die Gemeinde Wetter-Wengern.
Teile des Gemeindeorchesters bereiteten die anwesenden Gäste und Gemeinden zunächst musikalisch auf den bevorstehenden Gottesdienst vor.
Apostel Zisowski eröffnete seine Predigt mit dem Bibelwort aus Jesaja 62,10: ,,Gehet ein, gehet ein durch die Tore! Bereitet dem Volk den Weg! Machet die Bahn, machet Bahn, räumt die Steine hinweg! Richtet ein Zeichen auf für die Völker!''
Der Apostel forderte die Gemeinde auf, sich von allen irdischen Sorgen und Gedanken freizumachen, die einen umtreiben. Sie möge so bereit für Gott und empfänglich für sein Wort sein. Ein jeder solle sich und sein Leben unter dem Wort Gottes prüfen und anschließend entsprechend handeln. ,,Mach´ etwas daraus!'', so der Apostel.
Der Apostel erläuterte der Gemeinde die Verhältnisse der damaligen Zeit, aus welcher das Bibelwort handelte. Er übertrug Geschichte in den heutigen Auftrag, Hindernisse im Glauben aus dem Weg zu räumen, um den Weg zu Gott freizumachen. Die Kirche Christi hält bis heute das Banner der Versöhnung und der Liebe hoch. Zisowski fragte die Gemeinde direkt: ,,Welches Banner spannst du auf? Entspricht das der Stimme Gottes in der heutigen Welt?''
Apostel Zisowski bat ebenfalls, niemandem seine eigenen Gesetze oder Vorstellungen vom Glauben oder der Ordnung der Dinge aufzuzwingen. Es müssten stattdessen Hindernisse wie Streitigkeiten oder andere Ansichten aus dem Weg geräumt werden.
Spendung des Segens zur Rubinhochzeit
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles bereiteten Klavier, Altflöte und Chor die Gemeinde musikalisch auf die Segensspendung vor, indem sie das Lied ,,Du heil`ger Wille'' vortrugen.
Gerichtet an das Jubelpaar, sprach Apostel Zisowski von drei Rubinen, die das Paar im Herzen trage: Der Rubin der Liebe zueinander, der Rubin der Liebe zur Familie und der Rubin der Liebe zu Gott und zu seinem Werk. Der Apostel beschrieb die zurückhaltende und demütige Haltung des Rubinhochzeitspaares und betonte ihr Vorbild. Es sei unmöglich, 40 Jahre Ehe zusammenzufassen. Er könne aber sagen, dass im Leben der beiden immer Gnade war, ist und sein wird, so der Apostel.
Abschließend gab Apostel Zisowski dem Hochzeitspaar ein Bibelwort mit auf seinen zukünftigen Weg: ,,Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe" (Johannes 15,16). Das Paar hätte bereits viele Früchte eingebracht, ihre Treue würde belohnt werden.
Nach Abschluss des Gottesdienstes nutzte die Gemeinde die Gelegenheit, Glückwünsche auszusprechen und sich herzlich zu verabschieden.
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