Bochum-Südwest. In dem Gottesdienst, den Apostel Zisowski zum Jahresabschluss am 28. Dezember 2025 in der Gemeinde Bochum-Südwest feierte, versetzte er Hirte Heinz-Günter Sippel, den langjährigen Vorsteher der Gemeinde, in den Ruhestand. Als neuen Vorsteher beauftragte der Apostel Priester Thorsten Miecznik.
Das Bibelwort aus Psalm 103,2 – „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“ – verband der Apostel mit einem Rückblick auf das Jahr 2025. Diese Selbstermahnung in dem Bibelwort an die eigene Seele fordere dazu auf, sich auf das Gute zu konzentrieren. Auch wenn es viele Sorgen gegeben habe: „Hast du die Hand Gottes nicht trotzdem gefühlt?“ führte der Apostel aus.
Das Gute, das Gott uns gibt, lade dazu ein, das Jahresmotto 2025 „Es ist Zeit, Gutes zu tun“, auch im Jahr 2026 weiter umzusetzen, gerade dann, wenn Ungerechtigkeit und Egoismus zunehmen.
„Gib das Lob Gottes nicht auf!“ forderte der Apostel jeden Gottesdienstteilnehmer auf und nannte dazu zwei Begebenheiten aus der Heiligen Schrift – die drei Männern im Feuerofen und Paulus und Silas im Gefängnis – als Beispiele, wie Menschen auch in größter Bedrängnis Gott lobten. „Lasst uns dieses Lob mit Worten und Taten, mit Dienst am Nächsten und in der Gemeinde zum Ausdruck bringen, auch wenn es scheinbar keinen Grund zum Loben gibt! Mit Gottes Hilfe wird es gelingen!“
„Es scheint immer unmöglich, bis es getan ist“
Hirte Heinz-Günter Sippel bezog sich in seinem Predigtbeitrag auf seinen kürzlichen Aufenthalt in Südafrika. Dort sei er auf das oben genannte Zitat von Nelson Mandela gestoßen. Dieser habe nicht aufgegeben und so durch Beharrlichkeit, Glauben und Versöhnungsbereitschaft das scheinbar unmögliche Ende der Apartheid bewirkt, und das, nachdem er selbst 27 Jahre lang als Widerstandskämpfer im Gefängnis gesessen hatte.
Wie solle man mit einem Ruf Gottes umgehen, wenn die Umsetzung scheinbar unmöglich sei? Die Antwort, so Hirte Sippel laute: „Es scheint immer unmöglich, bis es getan ist! Man muss es tun! Und dann wird man die Wirksamkeit des Geistes Gottes im persönlichen Leben, in der Gemeinschaft, in der Kirche erleben.“
„… und deine Hand war über mir“
Mit dem Lied „Du bist’s, dem Ruhm und Ehre gebührt“ von Joseph Haydn leitete der Chor die Ruhesetzung und Beauftragung ein. Darauf bezugnehmend sagte der Apostel, dass Hirte Sippel in seinen 38 Jahren als Amtsträger in der Neuapostolischen Kirche, davon 24 Jahre als Vorsteher, die Hand Gottes sicherlich vielfältig erlebt habe. Er dankte ihm für seine langjährige Tätigkeit. „Man kann der langen Zeit deiner Amtstätigkeit mit Worten sicherlich nicht gerecht werden“, so der Apostel, „aber du warst mit Leib und Seele und mit ganzem Herzen dabei! Dafür danke ich dir!“
An Priester Thorsten Miecznik gewandt, der nun als neuer Vorsteher der Gemeinde Südwest beauftragt wurde, erklärte Apostel Zisowski, dass dieser nun kein Erbe übernehme, sondern, dass es immer die Gemeinde Christi unter der Hand Gottes bleibe. Die Gemeinde Südwest sei eine Gemeinde der Vielfalt. „Erhalte diese Vielfalt zum Lobe Gottes und entwickle sie weiter, beteilige, binde ein, delegiere, übertrage Verantwortung und sei keine Segens-Endstation!“ war der Rat des Apostels.
„Gott wird seine Hand nicht von dieser Gemeinde nehmen. Sie wird eine lebendige und gesegnete Gemeinde bleiben“, so der Apostel.
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