Bochum-Südwest. Am 18. Juli 2021 feierte Apostel Thorsten Zisowski einen Gottesdienst in der Gemeinde und spendete Waltraud und Gisbert (Pr. i. R) Pulver den Segen zu ihrer Diamantenen Hochzeit.
Als Grundlage des Gottesdienstes verwendete der Apostel Psalm 73,24,25: „Dennoch bleibe ich stets an dir, denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an.“
In diesem Psalm wird die Frage aufgeworfen, wie es kommt, dass Gottestreue offensichtlich Unglück, Gottlosigkeit hingegen Glück mit sich bringt. Ähnlich findet man es ja auch im Buch Hiob. Der Beter in Psalm 73, so führte der Apostel unter anderem in seiner Predigt aus, geht ins Haus Gottes, lässt sich also auf Gott ein. Und Gott lenkt seinen Blick über die Gegenwart hinaus auf das Ende hin, ohne die Gegenwart zu erklären. So erkennt der Beter, dass Gott ihn kennt und ihm immer nahe ist.
Auch in der heutigen Zeit gibt es, so Apostel Zisowski weiter, große Not, riesige Probleme, Katastrophen. Aber Gottes Liebe hört nicht auf! Bei allem sei es wichtig, mit Gott im Gespräch zu bleiben: im Gebet, in der Gemeinschaft, beim Seelsorgebesuch.
Christ zu sein, bedeutet keine Erfolgsgarantie, Christsein bedeutet Kampf, Christsein ist unbequem. Aber Gott sagt zu: „Ich bin an deiner Seite, ich kenne dich und habe dir ewiges Heil verheißen.“
Bezirksevangelist Woeste wies in seinem Predigtbeitrag unter anderem darauf hin, dass Gott ein fürsorgender Gott ist, der immer nur ein Gebet weit entfernt sei.
Segenshandlung
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles spendete der Apostel Waltraud und Gisbert Pulver den Segen zur Diamantenen Hochzeit. Er widmete ihnen ein Wort aus Offenbarung 3,8.11: „Ich kenne deine Werke [...] denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet […] halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme!“
„Ihr seid Kümmerer“, so kennzeichnete Apostel Zisowski Waltraud und Gisbert Pulver. Gott kenne ihre Werke, denn es sei kein Tag vergangen, in denen sie sich nicht in dem Dienst am Nächsten, in der Gemeinde und der Kirche betätigt hätten, obwohl auch in ihrem Leben bei weitem nicht alles „rund“ gelaufen sei. „Ich bin dankbar, so großartige Vorbilder der Treue in der Gemeinde zu haben“, schloss Apostel Ziwsowki seine Ansprache an das diamantene Paar.
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