Wetter-Wengern. Am 3. Juli 2022 besuchte Bischof Manfred Bruns die Gemeinde Wetter-Wengern und hielt den Entschlafenengottesdienst.
Begleitet wurde Bischof Bruns von den Bezirksevangelisten Markus Woeste und Frank Schauerte. Grundlage des Gottesdienst war das Bibelwort aus Jesaja 26, 1-3: „Zu der Zeit wird man dies Lied singen im Lande Juda: Wir haben eine feste Stadt, zum Schutze schafft er Mauern und Wehr. Tut auf die Tore, dass hingehe das gerechte Volk, das den Glauben bewahrt! Wer festen Herzens ist, dem bewahrst du Frieden, denn er verlässt sich auf dich."
Bischof Bruns bezog sich zu Beginn seiner Predigt auf das vorgetragene Lied „Gott ist die Liebe“. Jeder solle an diesem Tag, in diesem Gottesdienst die Liebe Gottes spüren. Gott liebt jeden, egal wie er ist und welche Fehler er macht. Gott ist für alle Menschen da, damals und heute.
Jerusalem bot seinen Bewohnern in alter Zeit Schutz durch Wehre, Mauern und Bürgerrecht. Die Lehre Christi ist der heutige Schutz der Christen, so Bischof Bruns. Durch den Glauben, die Taufe und die Nachfolge eröffnet sich dem Christen die Gemeinschaft mit Gott und Jesus.
Die Kirche Christi besteht im Diesseits sowie in der jenseitigen Welt. In einem Entschlafenengottesdienst werden den Verstorbenen durch Apostel die Sakramente gespendet. So soll es heute ein Freuden-, Gnaden- und Friedensfest im Jenseits sein. Alle, die in Christus gestorben sind, sind im Frieden. Allen anderen bietet sich heute die Möglichkeit, Frieden zu empfangen.
Predigtzugaben
In kindgerechter Sprache wandte sich Bezirksevangelist Woeste an die kleinen Gottesdienstteilnehmer. Kinder nehmen andere, fremde Kinder in ihrer Freundesgruppe oder Schulklasse sehr offen auf. Sie lernen und spielen miteinander, sie haben Gemeinschaft. Erwachsene dagegen haben schon einmal Schwierigkeiten mit dem Fremden. "Gemeinsam" bedeutet, jemandem etwas Gutes zu tun, ihn willkommen zu heißen, mit ihm zu teilen. Christen sind gerne gemeinsam unterwegs. Und so freuen sie sich über jeden, der zu Gott findet.
Bezirksevangelist Schauerte betonte in seiner Predigtzugabe die spürbare Freude im Gottesdienst. Die Freude eines Gottesdienstes gebe den Christen Kraft für die nächsten Tage.
Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls sprach Bischof Bruns ein Fürbittgebet für die Entschlafenen.
Der Gottesdienst endete mit dem Schlussgebet und Segen.
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