Wetter-Wengern. Die Neuapostolische Kirche Wetter-Wengern beteiligte sich im November an dem internationalen Aktionstag „Red Wednesday“ und machte auf das Schicksal verfolgter Christen aufmerksam.
Bereits seit Anfang November erstrahlt das markante, dreieckige Fenster im Giebel der Neuapostolischen Kirche an der Schmiedestraße in rotem Licht. Diese Beleuchtung soll auf den internationalen Aktionstag „Red Wednesday“ hinweisen, an dem jährlich auf das Schicksal verfolgter Christen aufmerksam gemacht wird. Viele Millionen Menschen leiden unter Diskriminierung, Bedrohung oder Gewalt, weil sie sich zu ihrem Glauben bekennen.
Weltweit werden dazu Kirchen, Kathedralen und bekannte Gebäude – von der Christusstatue in Rio de Janeiro bis zum Kolosseum in Rom – rot angestrahlt. Die Anfänge des Red Wednesday in Deutschland gehen in das Jahr 2015 zurück und sind eine Initiative des päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“. Das rote Licht soll an das Schicksal verfolgter Christen erinnern und steht zugleich als Symbol der Hoffnung und Verbundenheit.
Zum Red Wednesday am 19. November 2025 lud die Gemeinde zur offenen Kirche und zum Gottesdienst ein. Bei Getränken und einem kleinem Abend-Brot bestand zunächst die Möglichkeit, sich gegenseitig auszutauschen und über den Red Wednesday zu informieren. Neben der außen sichtbaren Beleuchtung wurde bis zum Gottesdienstbeginn auch das Kirchenschiff rot beleuchtet.
Zu Beginn des Gottesdienstes setzte Gemeindevorsteher Maik Lasarzik in seiner Predigt einen Schwerpunkt auf den Red Wednesday. Er ermunterte die Gemeindemitglieder, die Fürbitte nicht nur auf diesen Tag zu beschränken. Als Trost und Stärkung für alle Christen verwies er auf die Jesu-Worte „Fürchte dich nicht, du kleine Herde!" (Lukas 12,32) sowie "Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28,20). Im Anschluss wurde in einem gemeinsamen Gebet der Gemeinde die Fürbitte für verfolgte Christen und die in ihrer Religionsausübung bedrängten Menschen gesprochen.
Nach dem Schlussgebet verblieben viele Gottesdienstteilnehmer im Foyer und setzten die Gespräche und den Austausch fort.
Die Gemeinde sammelt noch bis Ende November Spenden für das Hilfswerk "Kirche in Not", die dann zusammen mit einem Bericht über diesen Tag übergeben werden.
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