Gevelsberg. In dem Gottesdienst am Sonntag, 10. März 2019, feierte die neuapostolische Gemeinde Gevelsberg das Sakrament der Heiligen Wassertaufe an Emilia Merken.
Dem Gottesdienst lag das Wort aus Römer 6,3.4 zu Grunde, welches dem gesamten Gottesdienst ein Taufgepräge gab: „Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.“
Priester Harald Lücke, Leiter der Gemeinde Gevelsberg, erläuterte in seiner Predigt die Bedeutung der Taufe für Christen. „Gott ist es, der eine Verbindung zur Kirche Christi, zu uns, zu Emilia und zu sich herstellt durch die Taufe, das ist ein segensreiches Bündnis.“
Des Weiteren wies Priester Lücke darauf hin, dass das Abwaschen der Erbsünde bei der Taufe ein Hineinführen in ein neues Leben mit Gott ist. Das innere Zeichen einer Taufe ist die treue Nachfolge eines Christen, das äußere Zeichen ist die Taufe mit Wasser. Taufe und Versiegelung bleiben - egal, was wir als Menschen für eine Entscheidung gegenüber Gott treffen. Die drei Sakramente - Heilige Wassertaufe, Heilige Versiegelung und das Heilige Abendmahl - sind Mosaiksteine auf dem Weg zu unserer gemeinsamen Zukunft mit Gott.
Vor der Feier des Heiligen Abendmahls traten die Eltern, Stefanie und André Merken, gemeinsam mit Emilia und begleitet von Chorgesang vor den Altar. Priester Lücke begrüßte die drei mit den Worten: „Der große Augenblick ist nun da, ihr seid gekommen, weil Emilia getauft werden soll.“ Danach ging Priester Lücke auf die Bedeutung des Namens „Emilia“ ein. Emilia bedeutet die Ehrgeizige, die Eifrige. Priester Lücke wünschte den Eltern, dass Emilia eifrig in Kindergarten, Schule und Ausbildung werden würde, genauso wie ein eifriges Gotteskind. Denn auch im Glauben gibt es einen Bildungsweg. Die Eltern tragen die Sorge, dass das wohl gelinge; Emilia hat die Unterstützung, durch die Eltern im Glauben heranzuwachsen. Priester Lücke gab Emilia und den Eltern das Wort aus 2. Mose 23,20 mit auf den weiteren Lebens- und Glaubensweg: „Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, der dich behüte auf dem Wege und dich bringe an den Ort, den ich bestimmt habe.“ Nach der Taufhandlung sang der Gemeindechor noch ein Lied für den Täufling.
Im Anschluss an den Gottesdienst luden die Eltern Gemeinde und Gäste auf ein Kuchenbuffet in die unteren Räumlichkeiten der Kirche ein.
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