Schwelm. Am Sonntag, dem 26. Januar 2025, besuchte Apostel Thorsten Zisowski die Gemeinde Schwelm.
Eigentlich sollten die Schwelmer Gemeindemitglieder schon im November letzten Jahres an einem Gottesdienst des Apostels in Hattingen teilnehmen. Aber da auch andere Gemeinden des Bezirkes eingeladen waren, konnte Schwelm aus Platzgründen nicht teilnehmen. Apostel Zisowski versprach zum Ausgleich einen möglichst zeitnahen Besuch in Schwelm und konnte dieses Versprechen nun einlösen.
Der Apostel diente der Gemeinde mit einem Bibelwort aus Jeremia 32,41: „Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun, und ich will sie in diesem Lande einpflanzen in beständiger Treue, von ganzem Herzen und von ganzer Seele.“ Stammapostel Schneider predigte mit diesem Wort kurz zuvor im Tschad in Afrika.
Zuvor ging Apostel Zisowski noch auf das Lied des Chores ein, Chormappe 121 „Oh Jesu, du seligste Ruh“. Apostel Zisowski stellte die Frage, wann man das letzte Mal wirklich zur Ruhe gekommen sei. Zwischen den Verpflichtungen und Anforderungen, die jeder zu bewältigen hat, mit den Gedanken an die nächsten Aufgaben. Aber mit der Ruhe ist nicht die Zeit auf der Couch mit der Fernbedienung gemeint. Sondern die Ruhe, die man im Gottesdienst durch die Wirksamkeit des Heiligen Geistes findet. So wie es im Lied ausgedrückt wird: „Oh Jesu, du seligste Ruh…“
Das Bibelwort aus Jeremia stammt aus einer Zeit, in der es für das Volk Israel nicht gut lief. Der Glanz vergangener Zeiten war längst vergangen. Doch Jeremia sprach davon, dass Gott dem Volk Gutes tun will. Dieses Gute wurde schon den ersten Menschen im Paradies zuteil, aber sie dachten, dass Gott sie kleinhalten möchte. Nach dem Sündenfall tat der Herr dem Menschen weiterhin Gutes und hatte einen „Plan B“, seinen Erlösungsplan. Diesen zu erfassen, dazu gehört Glaube und Geduld. Wir sollen in unserem Glauben fest gewurzelt, eingepflanzt sein, damit wir das Gute, was Gott uns gibt, umsetzen können, um selber Gutes zu tun. Verwurzelt wollen wir auch in der Liebe, in der Hoffnung und in Gottes Werk sein. Apostel Zisowski erwähnte als Beispiel, dass der Allmächtige niemanden vergisst, noch den verlorenen Sohn, dem auch Gutes widerfahren war.
Zu weiteren Predigtbeiträgen rief der Apostel Diakon Dennis Stahl (Schwelm) und Priester Björn Krempel (Ennepetal) auf.
Apostel Zisowski führte noch einige Handlungen durch. Eine Glaubensschwester aus der Gemeinde Wetter empfing das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Für die Gemeinde Schwelm gab es ein besonderes Geschenk: Der Apostel ordinierte die Glaubensschwestern Corinna Stahl und Lena Kubillus zu Diakoninnen.
Der Gottesdienst wurde musikalisch durch den Gemeindechor, Kinder sowie Instrumentalisten bereichert.
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