Ruhr-Süd/Hattingen. Der erste KiGo 10-14 des Jahres fand am 14. Januar 2024 in der Kirche in Hattingen statt.
Bezirksvorsteher Markus Woeste begrüßte die Kinder zu ihrem Kindergottesdienst und hielt einen Gottesdienst mit dem Bibelwort „Denn wer bittet, der empfängt“ aus dem Matthäusevangelium Kapitel 7, Vers 8.
Beten ist kein Wunscherfüller. Das erleben auch die Kinder, wenn ihre Bitte um eine gute Note in der Klassenarbeit, um den Frieden zwischen den Eltern oder um Gesundheit für Oma und Opa nicht erhört wird. Dennoch ist das Gebet eine Macht, denn es verändert die persönliche Situation des Beters. Gott hört jedes ernst gemeinte Gebet und antwortet mit einer besonderen Kraft, mit der man mit seinen Sorgen, Bitten und Lebensumständen besser umzugehen weiß. Gott schenkt seine Nähe und nimmt die Angst.
Priester Norbert Krause gab den Kindern in seiner Predigtzugabe den Rat, dass man immer beten darf. Auch die Dringlichkeit und Wichtigkeit des eigenen Gebetes darf man Gott gegenüber äußern.
Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls durfte jedes Kind das Abschlussgebet mitgestalten. Die Kinder notierten zunächst auf Zetteln ihre persönlichen Bitten an Gott. Diese wurden in Briefumschlägen verschlossen und auf den Altar gelegt. Im Abschlussgebet wurden die Anliegen der Kinder besonders herausgestellt und um eine Antwort Gottes hierauf gebetet.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die Briefumschläge in einer Feuerschale verbrannt.
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