Am 3. Adventssonntag feierten die Bochumer Gemeinden Höntrop, Linden, Wiemelhausen und Weitmar einen gemeinsamen Gottesdienst, der vom Hirten Heinz-Günther Sippel gestaltet wurde.
Dem Gottesdienst lag die Bibelstelle aus Galater 4, Vers 4 und 5 zugrunde: "Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen". Hirte Sippel führte in seiner Predigt aus, dass wir in einer permanenten Adventszeit leben. Weil Gott die Menschen so liebe, habe er Jesus Christus auf die Erde geschickt. Gott sei die Liebe, die Gnade, die Nähe, die Allmacht und gäbe Gelegenheit zum Neuanfang. Wenn wir das Leben Jesus Christus für uns als Vorbild nähmen, müssen wir uns die Frage stellen, ob wir dieses Ziel an die erste Stelle setzen. Er wies ausdrücklich auf eine Aussage von Stammapostel Schneider hin, dass wir alles in Frage stellen dürften, aber nicht Jesus Christus.
Die vier Gemeinden werden mittelfristig zusammengelegt, deshalb wurde auf Wunsch der Mitglieder anschließend wieder eine gemeinsame Weihnachtsfeier unter dem Motto: „Wir sind ein Geschenk“ gestaltet.
Die Alters- und Musikgruppen hatten sich gemeindeübergreifend organisiert und dazu passende Beiträge gestaltet. Die Kinder der Gemeinden stimmten mit dem Lied „Schenken macht Spaß“ und dem Schauspiel „Das Geschenk des kleinen Hirten“ auf Weihnachten ein. Die Senioren trugen mit einem Gedicht und dem Lied „ein bisschen Frieden“ ihren Wunsch nach Frieden, Liebe, Güte und Hoffnung vor.
Die Gemeindemitglieder mittleren Alters zeigten in dem Schauspiel „Das Geschenk der Barmherzigkeit“, dass oft die tatkräftige Hilfe von ganz unerwarteter Stelle komme. Sehr unterhaltsam wurde klargemacht, dass es nicht auf den schönen Schein, sondern auf die Tat ankomme.
Der Chor und die Spieler sorgten mit Beiträgen wie „African Alleluia“, „We wish you a Merry Christmas“ und einem Potpourri von Weihnachtsliedern für eine fröhliche Adventsstimmung. Die Weihnachtsengel verteilten Geschenke an die Kinder.
Nach dem Abschlussgebet gab es noch jede Menge Gelegenheit, sich bei leckerem Essen näher kennenzulernen.
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