Am Mittwochabend, dem 13. November 2013, besuchte Apostel Wolfgang Schug in Begleitung von Bischof Ulrich Götte die Gemeinde Herdecke.
Für die Gemeindemitglieder war es zunächst ungewohnt, einen Gottesdienst am Mittwochabend zu erleben, da die Herdecker Wochengottesdienste in der Regel donnerstags stattfinden. Der Freude über den Besuch des Apostels tat der außergewöhnliche Termin jedoch keinen Abbruch.
Apostel Schug legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus Römer 9, Verse 24 und 25, zugrunde: „Dazu hat er uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden. Wie er denn auch durch Hosea spricht: Ich will das mein Volk nennen, das nicht mein Volk war, und meine Geliebte, die nicht meine Geliebte war."
In seiner Predigt ging Apostel Schug besonders auf jene Menschen ein, die in schwierigen Verhältnissen leben müssen. Hierzu erinnerte er an Stammapostel Schneider, der kürzlich folgenden Hinweis gegeben hatte: Gott, der himmlische Vater, lässt hier und da Dinge zu, die wir als hinderlich in unserem Leben empfinden. Er räumt sie nicht sogleich weg, aber er gibt die notwendige Kraft, das Glaubensleben so zu führen, als wären die Hindernisse nicht vorhanden. Bischof Ulrich Götte unterstrich die Gedanken in seiner Predigtzugabe.
Im Gottesdienst spendete Apostel Schug zwei Kleinkindern das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
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