Buntes Rahmenprogramm der Neuapostolischen Kirche Witten.
Die Organisatoren von Ruhr.2010 hatten sich mit dem Projekt Schachtzeichen das Ziel gesetzt, an die Bergbautradition vergangener Tage zu erinnern, die nachhaltig die Region an Rhein und Ruhr geprägt haben. Aus diesem Grund sind vom 22. bis einschließlich 30. Mai über vielen ehemaligen Schächten gelbe Ballone zu sehen, die bis auf 80 Meter Höhe aufgehen. Auch in Witten-Stockum wurde ein Ballon auf der Wilhelmshöhe angebracht über dem Förderschacht Theodor der Zeche Wallfisch. Viele Aktionen durch Wittener Vereine, Institutionen und Kirchengemeinden begleiten das Projekt. Auch die Neuapostolische Kirche Witten beteiligte sich mit einem Aktionstag an Pfingstmontag. Die Wittener Gemeindemitglieder übernahmen für diesen Tag die Regie: Das beinhaltete die Bewirtschaftung des Getränkewagens und vor allen Dingen die Beaufsichtigung des gelben Ballons. Schnell hatten sich Helfer gefunden, die den so genannten Ballonführerschein absolvierten. Dabei ging es um die Einweisung für die Betreuung des Ballons, die auch dringend notwendig war, weil am Pfingstmontag das Wetter stark böig war und ein aktives Krisenmanagement erforderlich machte. Leider konnte der Ballon nicht gerettet werden er wurde Opfer einer starken Windbö.Das riecht aber schon lecker! Viel Spaß beim Tischkickern. Das konnte dem Rahmenprogramm rund um den Ballon das Schachtzeichen von Witten-Stockum keinen Abbruch tun. Am Mittag startete eine Radtour rund um den Kemnader Stausee. Rund 25 Gemeindemitglieder nahmen an dieser rund 22 Kilometer langen Tour teil. Dabei wurden weitere Schachtzeichen in Witten, am Haus Witten und an der Zeche Nachtigal sowie in Witten-Herbede angefahren. Nach der Rückkehr in Stockum warteten schon frisch gebackene Waffeln auf die Radler. Auch der Holzkohlegrill glühte schon und im Laufe der Zeit wurde manches leckere Würstchen verspeist. In der Zeit, in der die Teilnehmer der Radtour unterwegs waren, nutzten viele Gemeindemitglieder die Möglichkeit zu interessanten Gesprächen oder zum Tischkickern. Aus dem Kohlenpott ist mittlerweile eine Landschaft geworden, die in Sachen Kultur eine Menge zu bieten hat und in der es immer wieder neue Überraschungen zu entdecken gibt. Das kann an dieser Stelle neu bestätigt werden. Text und Bilder: Udo Bilgard
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