Schwelm. Am Sonntag, dem 3. Mai 2026, wurde in der Neuapostolischen Kirchengemeinde in Schwelm der Segen für ein Silberhochzeitspaar gespendet.
Mächtig erklang der in der Christenheit bekannte Choral „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ mit der ganzen Gemeinde zu Beginn des Festgottesdienstes.
Das Bibelwort, das als Grundlage für den Gottesdienst diente, steht in der Apostelgeschichte 4, 12: „Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“
Der Gemeindevorsteher, Priester Dirk Emde, erläuterte im Kontext zum Bibelwort, dass die Apostel Petrus und Johannes vor den Hohen Rat vorgeladen wurden. Man warf ihnen vor, einen kranken Mann geheilt zu haben, und wollte wissen, aus welcher Macht sie es taten. Im Vers 12 antwortete Petrus, dass Kraft und Macht zur Errettung und Erlösung allein von Jesus Christus stammen.
Unsere Nachnamen haben eine bestimmte Herkunft. Viele weisen auf Berufe hin, die unsere Vorfahren ausgeübt hatten. Andere zeugen von geografischer Herkunft oder einer individuellen Eigenschaft oder Wesensart. Der Vorsteher wies darauf hin, dass wir geistigerweise den Namen "Gotteskind" tragen. Das können wir bei passender Gelegenheit in unserem Umfeld bezeugen und wir können über unseren Glauben sprechen. Den Aposteln damals wurde ein Predigtverbot auferlegt, aber da sie ihren Auftrag von ihrem Sender Jesus erhielten, leisteten sie dem Verweis nicht Folge. Jesus Christus selbst bezeugt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14, 6). Für Gläubige gibt es keinen anderen Namen, der diese Hoffnung beinhaltet.
Silberhochzeit
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls für die Gemeinde bat Priester Emde das Ehepaar Simone und Sven Kaufmann vor den Altar. Er gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass die Jubilare, obwohl sie aus anderen Gemeinden stammten, sich früh für die Gemeinde Schwelm entschieden hatten. Somit konnte er sie in den letzten rund 20 Jahren begleiten, auch seelsorgerisch. Er dankte ihnen für vielfältige Mitarbeit in Gemeinde und Kirchenbezirk (z.B. Organist, Gemeindebrief, Dirigentin, Öffentlichkeitsarbeit). Wieviel Gutes getan wird, sieht man nicht immer, so wie ein Eisberg nur zu einem Siebtel sichtbar ist; sechs Siebtel sind unter Wasser verborgen. Er widmete dem Paar das Bibelwort aus Philipper 4, 4-7: „Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe! Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus.“
Nicht immer gab es Freude in den 25 Jahren Ehe, so Emde in der Ansprache. Manche Situationen waren schwierig. Freude lässt sich nicht anordnen.
In dem Lied „Lasst die Herzen immer fröhlich und mit Dank erfüllet sein“ hieß es „alle Tage Sonnenschein“. 9.137 Tage Sonnenschein? So fragte Priester Emde rhetorisch. Das ist nicht immer möglich, wäre auch nicht gut. In dem Lied nennt der Vater im Himmel uns seine „Kinderlein“ (siehe oben: Name "Gotteskind"). So ergibt sich ein Vertrauensverhältnis. Jedoch empfinden wir in Gottes Walten nicht nur Heil und Gutes. Aus dem Lied, das der Gemeindechor zuvor gesungen hatte, sei ein Vers zitiert: „Du warst in den durchlebten Tagen mit deiner Hilfe stets mir nah. Du hast in Liebe mich getragen, viel Heil und Gutes mir geschah.“ Diese Formulierung lässt sich unterstreichen und bestätigen. Es ist eine Zuversicht, Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott bringen zu können. Das gibt Glaubensgelassenheit und Glaubenserfahrung. Daraus wächst als Konsequenz der Friede, von dem Paulus im Vers 7 schrieb. Dazu gehört es auch, achtsam zu sein, wenn es dem anderen nicht gutgeht. Der Friede möge die Herzen und Sinne der Hochzeitsjubilare bewahren in Christus Jesus.
Danach erhob sich die Gemeinde zu einem Gebet und der Gemeindevorsteher spendete dem Ehepaar Kaufmann den Segen Gottes in seiner Dreieinigkeit.
Der Gottesdienst wurde mit Chorgesang untermalt, unter anderem mit dem Segenslied von Klaus Heizmann, das Simone sich gesondert gewünscht hatte. Ebenfalls erfreuten ein kleiner Chor sowie Instrumentalkreise, auch verstärkt durch Gäste des Silberpaares, alle Anwesenden. Anschließend luden Simone und Sven die ganze Gemeinde zum Sekt und reichhaltigen Brunch in den Nebenräumen ein.
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