Schwelm. Am Sonntag, dem 25. August 2024, fand der Gottesdienst in der neuapostolischen Kirchengemeinde Schwelm mit vielen Ereignissen statt.
Der Gemeindevorsteher der Gemeinde Schwelm, Priester Dirk Emde, verwendete als Grundlage zum Gottesdienst den Bibelvers aus 2. Korinther 1, 7: „Und unsere Hoffnung steht fest für euch, weil wir wissen: Wie ihr an den Leiden teilhabt, so habt ihr auch am Trost teil.“
Er führte in der Predigt aus, dass nicht die Leiden gemeint sind, denen der Apostel Paulus ausgesetzt war. Vielmehr beziehen sie sich auf unseren Glauben. Wir haben zwar eine freie Religionsausübung im Land, aber in anderen Ländern werden Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgt.
Außerdem leiden wir als Christen, wenn wir vom Evangelium zeugen, es aber nicht angenommen wird. Menschen werden deswegen missachtet, beschimpft und verfolgt. Auch belastet Christen die Gleichgültigkeit, denen sie gegenüber dem Göttlichen ausgesetzt sind.
Jedoch haben die Gläubigen auch Trost, weil Gott die Liebe ist. Er ist auch barmherzig, treu, allmächtig und verlässlich. Er möchte uns in sein ewiges Reich führen.
Ein weiterer Predigtbeitrag folgte durch Priester Markus Pazina.
Ansprache der Kinder
Den Kindern sagte Priester Emde: Die Schule hat nach den Ferien wieder begonnen, für zwei kleine Mitglieder sogar zum ersten Mal. Wenn man eine Klassenarbeit abgibt, dann habe man sich alle Mühe gegeben. Die Lehrkraft gibt sie jedoch mit „hässlichen“ Korrekturen, versehen mit Rotstift, wieder zurück. Was wir jedoch im Glauben und Leben falsch gemacht haben, da könne der liebe Gott „zaubern“: Die Fehler und Sünden sind weg und durch die Freisprache nicht mehr sichtbar.
Diamantene Hochzeit
Priester Emde spendete nach dem Sakrament des Heiligen Abendmahls dem Ehepaar Rita und Günter Schmidt den Segen zur Diamantenen Hochzeit. Gemeinsam stellten sie fest, dass sie viermal vor dem gleichen Altar in Schwelm standen: zur grünen Hochzeit vor 60 Jahren und zu den Hochzeitsjubiläen Silber-, Gold- und jetzt Diamanthochzeit. Sogar fünfmal, wenn man den Verlobungssegen vor ca. 61 Jahren hinzunimmt.
Durch Klavier und Violine wurde die Handlung mit dem Lied „Licht nach dem Dunkel“ eingeleitet. Darauf eingehend, führte der Vorsteher aus, dass es im gemeinsamen Leben der beiden auch Dunkelheit gab, sogar lebensbedrohende Situationen. Es gab auch manche Schatten, aber das Licht überwog. Es war nie stockfinster. Es passt durchaus zum Bibelwort: von den Leiden zum Trost.
Der Vorsteher erwähnte, dass das Ehepaar eigentlich im „Paradies“ lebt, in einem Garten mit Wildblumen. Da gibt es eine Menge zu tun. Auch im Glaubensleben geht die Arbeit weiter. Aber Gott kann zaubern und weiß alles Gute immer zu segnen und somit zu vermehren. Vor der Gemeinde als Zeuge legten die Jubilare ihre rechte Hand ineinander und Priester Emde spendete den Segen des dreieinigen Gottes.
Veränderungen in der Kinderseelsorge
Für die Kinder der Gemeinde änderte sich am gleichen Tag auch einiges. Eine Lehrerin wurde aus persönlichen Gründen von ihrer Aufgabe als Sonntagsschullehrerin entlastet. Mit Dank für ihre geleistete Arbeit an Kindern wurde sie in ihre wohlverdiente Pause entlassen.
Dafür wurde Lena Kubillus an den Altar gerufen und offiziell als neue Sonntagsschullehrerin ernannt. Hilfreich sei, dass sie ein Lehramtsstudium absolviert und somit in der Erziehung und Rhetorik bewandert ist. Doch entscheidend sei, so Priester Emde, das Hohelied der Liebe aus 1. Korinther 13. Er zitierte daraus: „Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.“ Für Lenas Zusage dankte er ganz herzlich und wünschte ihr für ihren Einsatz an den Kindern viel Segen und Freude.
Die beiden Schulanfänger Marie und Paul wurden mit einer zusätzlichen Schultüte für die Sonntagsschule überrascht, mit der sie zum sonntäglichen Unterricht ab sofort willkommen geheißen wurden.
Der feierliche Gottesdienst endete mit dem Lied „Großer Gott, wir loben dich“, das sich das diamantene Paar ausdrücklich gewünscht hatte. Der gemischte Chor sang zunächst die Verse 1, 2 und 4 in unterschiedlichen Variationen. Den 5. Vers sang die ganze Gemeinde machtvoll mit.
Nach dem Gottesdienst lud das Ehepaar Schmidt die Gottesdienstteilnehmer zu leckeren Canapés und Sekt ein.
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