Bochum-Mitte. Nach zusammen 109 Jahren Tätigkeit als ehrenamtliche Seelsorger versetzte Apostel Zisowski Priester Ulrich Ewerlin, Diakon Andreas Buckert und Diakon Ralf Keil in den Ruhestand. Der Gottesdienst, in dem der Apostel außerdem noch Gudrun und Manfred Kaminski den Segen zur Rubinhochzeit spendete, fand am 26. Oktober 2025 statt.
Der Apostel dankte den beiden Diakonen und dem Priester für ihre jahrzehntelange Tätigkeit als Amtsträger und fügte hinzu: „Ihr wart und seid Aktivposten und verlässliche Größen in der Gemeinde.“ Auch den Ehefrauen und Kindern der drei Seelsorger sprach er seinen Dank aus.
„Die Vollmacht eures Amtes bleibt – nur der aktive Amtsauftrag wird von euch genommen“, so der Apostel. Er stehe jetzt nicht hier, um den Lohn der Treue auszuzahlen; das lasse Gott sich nicht nehmen.
Priester Ulrich Ewerlin wurde beauftragt, weiterhin in der Krankenseelsorge tätig zu sein und dort auch Heiliges Abendmahl zu feiern.
Wahre Freunde sein
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Mk 2,3-5 zugrunde: „Und es kamen einige, die brachten zu ihm einen Gelähmten, von vieren getragen. Und da sie ihn nicht zu ihm bringen konnten wegen der Menge, deckten sie das Dach auf, wo er war, gruben es auf und ließen das Bett herunter, auf dem der Gelähmte lag. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.“
In der Predigt forderte der Apostel die Gemeinde auf: „Lasst uns wahre Freunde sein!“ Das sei die Aufgabe hier im irdischen Leben, Teil dieser Aufgabe sei auch das Gebet für Entschlafene. Dazu gelte es, Glauben einzusetzen und ihn zu leben; denn Glaube und Fürsorge seien im Evangelium ein wesentlicher Ausdruck gelebter Nächstenliebe.
Die Freunde des Gelähmten haben sich nicht abschrecken lassen und den Aufwand und eventuellen Ärger nicht gescheut. Daher gelte es auch für uns, nicht auf die Schwierigkeiten zu sehen, wenn wir für andere eintreten.
Rubinhochzeit
Als Bibelwort brachte der Apostel Ehepaar Kaminski Ps 73,28 entgegen: „Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn, dass ich verkündige all dein Tun.“ Er riet ihnen, sich wie bisher auch bei Sorgen und Problemen freudig zu Gott zu halten und ihre Zuversicht weiterhin miteinander und mit anderen zu teilen.
20. November 2025
Text:
Heike Schüßler
Fotos:
Dirk Schüßler,
Dirk Worgul
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