Ruhr-Süd/Bochum. Angehörige, Freunde und Gemeindemitglieder nahmen am Samstag, dem 1. Februar 2025, Abschied von Heinz Konopka (Bezirksältester i.R.). Die Trauerfeier leitete Apostel Thorsten Zisowski in der Kirche Bochum-Mitte.
Zu Beginn der Trauerfeier, der das Bibelwort „Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben“ (Off 2,10c) zugrunde lag, erklärte Apostel Zisowski, dass Treue zu Gott das Lebensprogramm von Heinz Konopka gewesen sei.
In seiner Predigt sprach Apostel Zisowski Kronen an, von denen im Neuen Testament die Rede ist. Die Krone der Gerechtigkeit – davon spricht Apostel Paulus im 2. Timotheusbrief. Im Jakobusbrief ist die Rede von der Krone des Lebens, die ewige Gemeinschaft mit Gott bedeutet. Weiter wird noch eine Krone der Herrlichkeit (1. Petr 5,4) erwähnt, ebenso wie eine unvergängliche Krone.
Heinz Konopka wurde am 2. Mai 1926 in Bochum geboren und verstarb am 17. Januar 2025 im Alter von 98 Jahren. Mit seiner Frau Friedel war er 70 Jahre lang verheiratet. Seine Familie - Kinder, Enkel und Urenkel – beschrieb ihn als handwerklich und künstlerisch sehr begabt. Außerdem war er sehr musikalisch. Er war ein Familienmensch, aber bequem gemacht hat er es weder sich noch denen, die ihm am Herzen lagen.
Das, so Apostel Zisowski, sei auch in seiner über 43-jährigen Tätigkeit als ehrenamtlicher Seelsorger der Neuapostolischen Kirche der Fall gewesen. Er habe immer deutlich die Wahrheit gesagt, auch wenn es unbequem war. Aber er habe auch die Größe besessen, sich selbst immer zu hinterfragen.
Von 1969 bis 1974 war er Vorsteher der Gemeinde Linden, von 1974-1991 Bezirksältester des Bezirkes Bochum. Außerdem übernahm er in seinem Ruhestand etliche Jahre lang die Aufgabe des Bezirksseniorenbeauftragten.
Authentisch und prägend
Schon früh musste sich Heinz Konopka mit Morbus Bechterew herumschlagen. Diese Krankheit beeinflusste sein Leben und das seiner Familie sehr. Doch wie er damit umgegangen ist und welche Kraft ihm auch in diesem Kampf sein Glaube gegeben hat, sagt er selbst in einem Erfahrungsbericht, der wenige Monate vor seinem Tod erschienen ist.
Apostel Zisowski bezog sich auf diesen Bericht, indem er sagte, dass Bezirksältester Konopka bis ins hohe Alter seinen Glauben bezeugt habe. Alle, die mit Heinz Konopka in Kontakt kamen, bezeichneten den Eindruck, den sie von ihm hatten, als prägend und richtungsweisend. „Heinz Konopka war in jeder Beziehung authentisch“, so der Apostel.
„Es ist ein Abschied – aber wir sind dennoch nicht traurig. Gott hat unseren langjährigen Bezirksältesten, euren Vater und Großvater, heimgerufen, ehe sein Gesundheitszustand ganz schlimm und unerträglich geworden wäre“, sagte der Apostel zum Schluss. Aber der Weg von Heinz Konopka sei damit ja nicht zu Ende, sondern gehe nur anders in der jenseitigen Welt weiter. Unsere Glaubensgewissheit sei, dass wir uns wiedersehen.
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