Wetter-Wengern. Mit einem kleinem Theaterstück „Wo ist Jesus?“ begann der Wengeraner Gemeidesonntag. Als 12-Jähriger ging Jesus ohne das Wissen seiner Eltern in den Tempel, um dort den Schriftgelehrten zuzuhören und Gott ganz nahe zu sein.
Gemeindevorsteher Maik Lasarzik nahm diesen Gedanken in seiner Predigt auf und stellte den Anwesenden die Frage "Warum gehst du in den Gottesdienst?" Damit hatten sich die Gemeindemitglieder im Vorfeld schon beschäftigt und ihre Antworten dazu auf kleine Kärtchen geschrieben. Viele verschieden Gedanken waren so zusammengekommen: z.B. benötigt die Seele eine Auszeit vom stressigen Alltag, man möchte Gemeinschaft mit Gott und anderen Christen erleben, sich aber auch auf die Wiederkunft Jesu vorbereiten lassen.
In den Co-Predigten der Priester Schareika und Schneider wurde unter anderem das Heilige Abendmahl mit der zuvor stattfindenden Sündenvergebung als zentrales Element des Gottesdienstes in den Vordergrund gestellt. Jesus fühlte sich Gott im Tempel ganz nah und so soll es auch in der heutigen Zeit sein: Die Kirche soll für jeden Christen ein Wohlfühlort sein. In den Gottesdiensten ist Gott den Menschen ganz nahe, in der Predigt hören wir Gottes Wort.
Nach dem Gottesdienst blieben alle Gottesdienstteilnehmer noch zu einem Frühstück zusammen und genossen die Gemeinschaft.
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