Hattingen. Der gebürtige Hattinger und heutige Apostel Thorsten Zisowski besuchte am Sonntag, dem 24. August 2025, die Gemeinde Hattingen und feierte dort den Gottesdienst. Zu dem Gottesdienst in die Kirche an der Bruchstraße war auch die Gemeinde Sprockhövel eingeladen.
Als Grundlage für diesen Gottesdienst verwendete der Apostel ein Bibelwort, mit welchem Stammapostel Jean-Luc Schneider am 10. August 2025 den Gläubigen in Dakar im Senegal diente: "Da sprach Abram zu Lot: Es soll kein Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind Brüder." (1. Mose 13,8)
Bezug nehmend auf das Bibelwort merkte der Apostel dazu an: "Es geht um Frieden, es geht um die Vermeidung von Ärgernissen. Kirche Christi soll eine Kirche des Friedens sein."
Vermeidung von Streit
Im weiteren Verlauf der Predigt führte er dann aus, wie sich Streit vermeiden lässt. Dabei verwies er beispielhaft auf Situationen, wie sie bei Familien hier und dar auftreten können, wenn es darum ginge, den Nachlass zu ordnen. Hier gelte es, materielle Bedürfnisse nicht gegen den anderen durchzusetzen, das vermeidet Streit und Ärgernisse.
Auch Neid sei ein Punkt, wo Streit entstehen kann, so der Apostel weiter. Dabei führte er das Beispiel vom ersten Brüderpaar Kain und Abel an, von dem die Heilige Schrift berichtet. Ebenso kann auch verloren gegangene Demut ein Auslöser für Streit sein. Hier gab Apostel Zisowski den Hinweis auf den Rangstreit unter den Jüngern und die Reaktion von Jesus Christus darauf: "Wenn jemand will der Erste sein, der soll der Letzte sein von allen und aller Diener." (Markus 9,35)
Abschließend gab der Apostel den Hinweis, dass ein bisschen Distanz, ohne den anderen fallen zu lassen, ihn auszugrenzen und nicht mehr lieben zu wollen, auch hilfreich sein kann, Streit zu vermeiden und Frieden halten zu wollen.
Priester Christian Lindgraf, Gemeindevorsteher der Gemeinde Bochum-Ost und Bezirksvorsteher Markus Woeste ergänzten in ihren Predigtzugaben die Predigt des Apostels.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst durch Chorvorträge des Gemeindechores und Instrumentalmusik von Orgel und Violine. Rund 190 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zählte der Gottesdienst, davon 150 in Präsenz und 40 digital per Bild und Ton.
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