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Gutes tun, wie geht das?

 

Ruhr-Süd/Sprockhövel. Am 16. März 2025 beschäftigten sich die Kinder des Bezirks Ruhr-Süd im KiGo 6-9 mit dem Guten - was ist Gutes und wie kann man Gutes tun?

In der Sonntagsschule sollten die Kinder zunächst selbst erzählen, was sie Gutes erlebt oder gegeben haben. Danach wurden drei kurze Geschichten vorgelesen. Die Kinder überlegten, was dort Gutes passiert ist und wie die Personen in der Geschichte damit umgegangen sind. Am Ende kam man zu dem Ergebnis, dass auch vermeintlich kleine Dinge Gutes bewirken und dass man, wenn man Gutes gibt, zufrieden wird.

Im Anschluss gingen alle Kinder in den Mehrzweckraum, um vorgefertigte, beschriftete Papierstreifen auf Holzstäbe zu kleben, die dann in einer großen Schale am Altar gesammelt wurden.

Nachdem sich wieder alle Kinder im Kirchenschiff versammelt hatten, fing der Kindergottesdienst an. Die Predigt beschäftigte sich mit dem Bibelwort aus Galater 6,9.10: „Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.“

Priester Jörg Libuda (Bochum-Mitte) arbeitete mit den Kinder heraus, dass dieses Bibelwort das Jahresmotto der Kirche für 2025 ist. „Es ist Zeit, Gutes zu tun“, so lautet die Botschaft des Stammapostels Jean-Luc Schneider. Priester Libuda beschrieb kindgerecht den Inhalt des Bibelwortes und des Jahresmotto.

In diesem Zusammenhang griff er auch in die Schale mit den gebastelten Holzstäben. Auf einem aufgeklebten Zettel stand geschrieben: Einen Anderen trösten, wenn er traurig ist. „Gutes tun hat auch oft etwas mit Hilfe für einen anderen zu tun“, so Priester Libuda. „Jesus hilft uns immer“, so Libuda.

Er lud alle Kinder ein, sich zwei Holzstäbe zu nehmen und die darauf geschrieben Aufgaben zu erfüllen.

Nach dem Gottesdienst konnte man sich noch zu einem Imbiss treffen.

2. April 2025
Text: Ramona Wortmann
Fotos: Susanne Irmann

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