Schwelm. Die christlichen Gemeinden in Schwelm luden am Freitag, dem 24. November 2023, dazu ein, sich auf den Weg von einer Kirche zur anderen zu machen. Daran beteiligte sich auch die örtliche neuapostolische Gemeinde.
Glücklicherweise befinden sich alle teilnehmenden Kirchen und Kapellen im Stadtkern. So legten viele Christen zwar einige Kilometer auf ihrer „Tournee“ zurück, aber für die meisten war es möglich, sie zu Fuß zu bewältigen. Vom ungemütlichen, windigen Wetter mit Regenschauern und kühlen Temperaturen ließen sie sich nicht abhalten.
Von 18 Uhr bis zum späten Abend konnten die Gläubigen, passend zum Monat November, eine Vielfalt von Darbietungen bestaunen. Ausstellungsstücke wie etwa mit modellierten Schafen, Bildern und besinnlichen Sprüchen konnten die Besucher auf sich wirken lassen. Wortbeiträge mit dem Gottvater und Jesus Christus im Mittelpunkt als unseren Wegbegleiter regten zum Nachdenken an. Im Vordergrund stand allerdings die Musik: Etliche geistliche Lieder, hauptsächlich über den Heiland der Welt als Licht, als Brot, Weinstock, Weg des Lebens (Ich-bin-Worte) sowie bekannte Abendlieder wie „Der Mond ist aufgegangen“, wechselten sich ab.
Nach einem stärkenden Imbiss in einem Gemeindehaus war die neuapostolische Gemeinde an der Reihe. Priester Dirk Emde, der Gemeindevorsteher, begrüßte mehr als einhundert Teilnehmer in der Kirche in der Gartenstraße. Insgesamt sechs Solisten trugen instrumentale Werke verschiedener Komponisten vor, abwechselnd sowohl im Duett als auch im Quartett (Orgel, Klavier, Querflöte, Tenorflöte, Violine, Violoncello). Der Text zum eingängigen Lied „Weißt du, wie viel Sternlein stehen“ wurde allen Besuchern zur Verfügung gestellt, so dass sie es beherzt mitsingen konnten. Mit der Melodie „Bewahre uns Gott“ wurde der Anteil der neuapostolischen Gemeinde abgeschlossen und die Gläubigen wurden mit diesem gespielten Gebet unter den Schutz des Allerhöchsten gestellt.
Fazit des Abends: Es gibt noch zahlreiche gläubige Christen, die sich von Jesus ansprechen lassen und sich Zeit nehmen, sich kontemplative Gedanken über den Sinn des Lebens zu machen. Wie es in einer Gemeinde hieß: Mit dem irdischen Leben ist noch lange nicht alles Schluss. Dies bekräftigten und unterstrichen die Besucher unter anderem bei gemeinsamen Gesängen eingehender „Ohrwürmer“ und mit Applaus für die Vorträge.
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