Hattingen. Am Mittwochabend, 1. April 2020, fand erstmalig eine Video-Andacht für die Hattinger Gemeinde statt, die Gemeindeleiter Priester Dirk Voitz von zu Hause aus durchführte.
Rund 60 Gemeindemitglieder nutzten das Angebot der Andacht, die als Videokonferenz und auch per Telefon im heimischen Wohnzimmer oder im Büro verfolgt werden konnte. Ein besonderes Gefühl von Freude war bei dieser - wenngleich ungewöhnlichen - Art von Gemeinschaftspflege spürbar.
Mit der Video-Andacht unterstützt die Hattinger Gemeinde die Bestrebungen der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland, in der aktuellen Corona-Krise die seelsorgerische Versorgung der Kirchenmitglieder zu gewährleisten. Gottesdienste finden derzeit nur als zentrale Video-Gottesdienste statt.
Die Hattinger Amtsträger nutzen bereits seit drei Wochen die Möglichkeit der wöchentlichen Videokonferenz zum Austausch. Ebenfalls fand schon zweimal eine Jugendstunde der jungen Gläubigen des Kirchenbezirks Ennepe-Ruhr per Video-Chat statt.
Innerhalb der Hattinger Gemeinde tauscht man sich - soweit es möglich ist - per Telefon, E-Mail oder WhatsApp aus. Hier und da wird auch ganz klassisch ein Brief oder eine Postkarte verschickt, um den Kontakt aufrechtzuerhalten.
1. April 2020
Text:
Ralf Dembkowski
Fotos:
Pixaby (Gerd Altmann)
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