Schwelm. Am Mittwoch, dem 7. August 2019, besuchte Bischof Ulrich Götte die Gemeinde Schwelm und hielt dort den Wochengottesdienst.
Bischof Ulrich Götte diente der Gemeinde mit einem Wort aus 2. Mose 15,13: „Du hast geleitet durch deine Barmherzigkeit dein Volk, das du erlöst hast, und hast sie geführt durch deine Stärke zu deiner heiligen Wohnung.“ In der Begleitung des Bischofs befanden sich Bezirksältester Ulrich Frost sowie mehrere Gemeindeleiter des Bezirkes Ennepe-Ruhr.
Bischof Götte legte den Schwerpunkt seiner Predigt auf die Heilsgeschichte. Gott hatte durch seine Gnade das Volk Israel aus der ägyptischen Gefangenschaft befreit. Während der Wüstenwanderung lernte das Volk, den Willen Gottes zu erkennen, und Gott versorgte die Seinen mit Manna. Gott gab also, was benötigt wurde.
Der Bischof stellte während der Predigt die Frage in den Raum, ob die Heilsgeschichte auch in Bezug auf die persönlichen Verhältnisse des Einzelnen heute eine Erfolgsgeschichte sei. Das sei sicherlich nicht so, da die Menschen Sünder und daher völlig auf die Gnade Gottes angewiesen seien, so Bischof Götte. Dennoch solle eine Veränderung und Weiterentwicklung stattfinden.
Bezirksältester Ulrich Frost wies in seinem Predigtbeitrag darauf hin, dass auf der Glaubensreise des Menschen nicht der Weg das Ziel sei. Es gelte, bei der heimholenden Wiederkunft Jesu Annahme von Gott zu finden und damit das Ziel des Glaubens zu erreichen.
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