Eine überwältigende Resonanz christlicher Nächstenliebe ergab der Aufruf an die neuapostolische Gemeinde Gevelsberg, Lebensmittelspenden für Flüchtlinge zu sammeln. Wie in anderen Kommunen, so ist auch in Gevelsberg die Zahl der Wirtschafts- und Kriegsflüchtlinge in den letzten Monaten dramatisch angewachsen.
Wie üblich zum ersten Sonntag im Oktober, war der Altar der neuapostolischen Kirche in Gevelsberg reich mit Feldfrüchten geschmückt. Wie üblich, wurde am Erntedanktag auch zum sogenannten Dankopfer aufgerufen, das für finanzielle Unterstützung des neuapostolischen Hilfswerks www.nak-karitativ.de sorgen soll.
Dankbarkeit war das Hauptthema des Morgengottesdienstes, der vom Gemeindechor umrahmt wurde, unterstützt durch ein Duett aus Flöte und Tasteninstrumente (Orgel, Klavier) aus der Nachbargemeinde Ennepetal. Nach dem Gottesdienst übergab der Gemeindevorsteher, Priester Detlef Merken, die Lebensmittelspende an Frau Anna Kreul, zweite Vorsitzende der Willkommensinitiative Gevelsberg, die der Gemeinde dankte und die Arbeit und die Ziele ihrer Organisation vorstellte. Bei der Spende achteten die Gläubigen nicht nur auf haltbare, sondern auch auf fleischlose Kost, um die Essgewohnheiten vieler Menschen zu respektieren, die aus muslimisch geprägten Ländern stammen. Bei Kaffee und Gebäck wurden anschließend die Erfahrungen über Hilfsmaßnahmen von Kirche und Hilfswerk ausgetauscht.
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