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Kirche in Milspe wird zum Schloss

 

Ennepetal. 50 kleine Prinzessinnen und Ritter bewohnen seit Wochenbeginn das seit einiger Zeit leer stehende neuapostolische Kirchengebäude an der Rüggeberger Straße in Ennepetal. Bis Ende 2014 findet dort der Städtische Kindergarten "Fliednerhaus" ein Ausweichquartier, während das Kindergartengebäude saniert und erweitert wird. Beim Ortstermin bedankte sich der Bürgermeister bei der Neuapostolischen Kirche für die kurzfristige Hilfe.

"Die Kinder haben sich hier schnell eingewöhnt und neugierig das Gelände erkundet", berichtet Kindergartenleiterin Miriam Uibel. Mit ihren Kollegen hatte sie innerhalb von einer Woche den Umzug in die neuen Räumlichkeiten organisiert. Seit Montag, 10. März 2014, bevölkern nun die 50 Kinder der zwei Kindergartengruppen das ehemalige Gotteshaus. Und weil das Gebäude einen Turm auf dem Dach hat, wurde es kurzerhand in ein Schloss verwandelt. "Das war für die Kinder sehr stimmig", so die KITA-Leiterin.

Nur kleinere Umbaumaßnahmen

Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Ennepetal und der Neuapostolischen Kirche geht auf eine Elterninitiative zurück. Eine Mutter hatte die Idee, während der Umbauphase des Kindergartens doch in das Kirchengebäude auszuweichen, welches seit Sommer 2010 leer steht und zum Verkauf angeboten wird. Bezirksapostel Armin Brinkmann unterstützte den Vorschlag, so dass innerhalb von kurzer Zeit Gespräche mit der Stadt stattfanden.

Die Neuapostolische Kirche nimmt für die Nutzung keine Miete. Die Stadt erstattet die Betriebskosten und hat kleinere Umbaumaßnahmen finanziert. Für rund 15.000 Euro wurde eine Brandschutztür eingebaut und ein zweiter Fluchtweg über ein Notfenster mit dazugehöriger Treppe eingerichtet. Hier unterstützte Horst Krause von der NAK Immobilien GmbH, so dass innerhalb von zwei Wochen alles für den Einzug der Kinder vorbereitet war.

Zwei Gruppenräume

Besichtigt man heute das Gebäude, könnte der Besucher den Eindruck gewinnen, es sei genau für diesen Zweck errichtet worden: Die Räume sind hell und haben durch die Hanglage auch im Untergeschoss Tageslicht. Eine Gruppe mit 25 Kindern hat ihr Zuhause im ehemaligen Kirchenschiff gefunden, wo früher die Gottesdienste stattfanden. Auf dem ehemaligen Altarpodest haben die Kinder sich eine Kuschelecke eingerichtet.

Die zweite Gruppe ist im großen Nebenraum des Untergeschosses, wo sich auch Sanitärräume, Küche und Garderobe befinden. Insgesamt nutzt der Kindergarten rund 300 Quadratmeter. Hinzu kommt das großzügige Außengelände, welches zu Entdeckungsausflügen genutzt wird. Der gepflasterte Hof steht als Fahrfläche für Dreiräder und andere Kinder-Fahrzeuge zur Verfügung. Nur die Empore wird aus Sicherheitsgründen nicht genutzt.

Dank an die Neuapostolische Kirche

Am Mittwoch, 12. März 2014, besuchte der Ennepetaler Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen mit zwei Mitarbeitern das "Schloss". Die Kinder sangen den Gästen eine abgewandelte Version von "Bodo mit dem Bagger" vor. Der "Chef von Ennepetal" wiederum hatte den Schlossbewohnern eine Kiste mit Obst mitgebracht.

In einer kurzen Ansprache dankte er der Neuapostolischen Kirche für die kurzfristige Hilfe, die es möglich machte, dass der Kindergarten nur wenige hundert Meter vom eigentlichen Standort entfernt eine Ausweichmöglichkeit nutzen kann. Dafür seien insbesondere die Eltern sehr dankbar.

Frank Schuldt, Leiter Öffentlichkeitsarbeit in der Kirchenverwaltung der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen, freute sich über die sinnvolle Nachnutzung des Kirchengebäudes. "Kirchen sind ein Ort der Gemeinschaft. Es ist erfreulich, wenn ein profaniertes Gebäude auch weiter diesem Zweck dient." Die Neuapostolische Kirche strebe immer eine kirchliche oder soziale Nachnutzung ihrer Gebäude an.

Dritte KiTa in ehemaliger Kirche

Im Sommer 2010 wurde das Kirchengebäude in Ennepetal-Milspe aufgegeben. Die Mitglieder der Gemeinde verteilten sich daraufhin auf die Nachbargemeinden. Das markante Haus steht seitdem zum Verkauf. Der Kindergarten will das Gebäude bis zum Jahresende nutzen.

In Nordrhein-Westfalen sind bereits zwei Kirchen zu Kindertageseinrichtungen umgebaut worden: In Essen-Katernberg und Bielefeld-Heepen. Beide sind langfristig an die Träger vermietet.

13. März 2014
Text: Frank Schuldt (NAK NRW)
Fotos: Stadt Ennepetal, Frank Schuldt

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