Am Freitag, den 24. September 2010, war es endlich soweit.
Aus der wetterschen Partnerstadt Stadtilm trafen ca. 30 Mitglieder der dortigen neuapostolischen Gemeinde in Wetter ein. Sie wurden zunächst in ihren Gastfamilien empfangen. Das erste Treffen fand vor siebzehn Jahren statt, viele Freundschaften sind daraus entstanden.Am Samstagmorgen trafen sich Gäste, Gastfamilien und Gemeindemitglieder in der neuapostolischen Kirche in Wetter und wurden dort von dem Bezirksevangelisten und Gemeindevorsteher Frank Schauerte begrüßt.Als Eventgruppe unterwegs Im Rathaus, v.r. Bürgermeister Frank Hasenberg und Gemeindevorsteher von Stadtilm, Heiko Born
Anschließend ging es weiter zum Rathaus, wo Bürgermeister Frank Hasenberg die Besucher aus Stadtilm erwartete. Nach einer kleinen Zeitreise durch die Geschichte der Stadt Wetter startete das Programm, das für dieses Wochenende aufgestellt wurde.
Als erstes stand das Bergbaumuseum in Bochum auf dem Plan. Mit Pkws fuhr man dorthin, um sich auf die Spuren der Bergleute zu begeben. Ob unter Tage oder über der Erde, es gab für alle viel zu entdecken, so war es nicht verwunderlich, dass man langsam hungrig wurde. Aber auch dafür war gesorgt, nach einem kleinen Imbiss vor dem Museum ging die Fahrt nach Herdecke, wo schon das Schiff Friedrich Harkort wartete, um die ganze Gesellschaft auf dem Seeweg nach Wetter zu fahren. Das Wetter in Wetter zeigte sich an diesem Tag von seiner besten Seite.
Schifffahrt auf der MS Harkort Gemeinsames Abendessen
Den Tag rundete ein gemeinsames Essen ab, es blieb dabei viel Zeit zum erzählen und lachen.Am Sonntagmorgen trafen sich die Gäste und Gemeindemitglieder zu einem Gottesdienst in der Kirche in der Königstraße 7. Diesen hielt der Gemeindevorsteher Frank Schauerte mit dem Bibelwort aus 1.Chronik 29,9: Das Volk war fröhlich, dass sie so willig waren; denn sie gaben`s dem Herrn freiwillig von ganzem Herzen. Und der König David war hocherfreut. Dass der Gemeindechor durch die Sänger aus Stadtilm und Oberwillingen verstärkt wurde, konnte man nicht nur sehen, sondern vor allen Dingen hören.
Bevor die Gäste wieder abreisten, konnten sich alle Gottesdienstbesucher am reichhaltigen Buffet stärken, dass in den unteren Räumen der Kirche vorbereitet war. Ein Gedanke tröstete ein wenig über den Abschied hinweg: Wir treffen uns ganz sicher wieder. So hieß es am Ende nicht nur: Auf Wiedersehen sondern auch Bis Bald.Text: Elke GettkandtFotos: Fritz Jähnig, Elke Gettkandt
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