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Historisch: Erster Apostelgottesdienst...

 

...im neuen Bezirk Ennepe-Ruhr! Apostel Wilhelm Hoyer in Ennepetal-Voerde. Auf diesen Gottesdienst haben sich alle Geschwister und die geladenen Gäste der Gemeinde Ennepetal-Voerde besonders herzlich gefreut. Erstmals gab es die Gelegenheit, Apostel Hoyer, zu dessen Arbeitsbereich der neue Bezirk Ennepe-Ruhr gehört, in dieser Gemeinde zu hören.

Festlicher Blumenschuck ziert den Altar.

Der Apostel diente mit dem Wort aus Jakobus 1, 21, das der Stammapostel kürzlich in Salzburg verwendet hatte: „Darum legt ab alle Unsauberkeit und alle Bosheit und nehmt das Wort an mit Sanftmut, das in euch gepflanzt ist und Kraft hat, eure Seelen selig zu machen.“

Der Chor zum Beginn des Gottesdienstes.

Apostel Hoyer begrüßte die Gemeinde herzlich im Hause des Herrn und bedankte sich bei den Sängern für das Eingangslied, in dem es heißt: ...und der dich behütet, schläft nicht! „Das ist eine schöne, markante Aussage, ich empfinde aber auch, dass wir nicht schlafen, sondern an diesem Donnerstag alles abgestreift haben, um einen ganz lebendigen, selig machenden Gottesdienst zu erleben“ sagte der Apostel. Im Verlaufe seiner Predigt nahm der Apostel Akzente auf, die der Stammapostel in Salzburg gesetzt hatte. Christus sagte einmal zu Petrus, dass der Teufel gekommen sei „um euch zu sieben wie den Weizen" und fügte dann hinzu „ich habe aber für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre." Sieben, dass bedeutet rütteln und schütteln, um das Gute vom Schlechten, das feine vom Groben zu trennen. Sehen wir diesen Vorgang für uns als eine Glaubensprüfung an, die könnte Christus mit seiner göttlichen Kraft sofort beenden, doch er macht es wie damals bei Petrus, er betet für uns!

Apostel Wilhelm Hoyer am Altar in Ennepetal-Voerde.

Das hat uns sehr viel zu sagen! Sehen wir doch unsere Kinder und Jugendlichen, Ehepaare und Geschwister in besonders schwierigen Lebensverhältnissen. Die werden oft durch den Teufel heftig gerüttelt und geschüttelt! Dagegen gibt es die mächtige Waffe des Gebetes. Lasst uns auch füreinander beten! Sehen wir irgendwo in der Gemeinde Bewegungen, die uns Sorgen bereiten, wollen wir im Gebet dafür eintreten. Beten vermag so viel! Lasst uns bitte das Wort heute Abend mitnehmen: „Ich habe für dich gebetet!“ Wir wollen das Wort vom Altar mit Sanftmut aufnehmen, das heißt, ihm nicht innerlichen Widerstand entgegen setzen, auch wenn es mal sehr ernst ist oder eine wunde Stelle in uns berührt. Das Wort ist in uns gepflanzt und bedarf der Pflege, dann wird es wachsen und uns selig machen. Unsauberkeiten und auch Reste von Bosheit sind Verhaltensweisen, die nicht im Einklang mit Gottes Willen stehen. Das sind oft nur Kleinigkeiten, doch der Herr achtet darauf und wir sollten es auch tun. Lasst uns das alles aus unserem Leben tilgen und völlig eins werden mit Gott.

Bezirksältester Ulrich Frost am Altar.

Zu den Ausführungen des Apostels sagte der Bezirksälteste Frost, er könnte alles in einem Satz zusammenfassen: „Was er euch sagt, das tut!“ Das Befolgen dieser Empfehlung Marias hatte schon ungeahnten Erfolg bei der Hochzeit von Kanaan. Nehmen wir auch heute das Wort Gottes aus dem Apostelamt im Glauben an und handeln danach, erwächst uns daraus großer Segen.

Bezirksältester Jürgen Woltersdorf dient mit.

Der Bezirksälteste Woltersdorf ging noch einmal auf die Annahme des Wortes ein. Findet das in unsere Seelen gepflanze Wort einen gut bereiteten Boden und festen Halt, wird es anwachsen. Den Boden bereiten wir durch die Sanftmut, mit der wir es entgegennehmen. Den festen Halt finden wir nicht an einem toten Pfahl, wie man es mit jungen Obstbäumen macht, sondern bei den Gottesknechten, die uns vorangehen, an die wir uns anlehnen und festhalten können. Das war in der Vergangenheit so und wird auch so bleiben. Dann wollen wir auch um die Verkürzung der Zeit beten, damit endlich der Augenblick kommt, wo es eine Braut gibt, nicht viele Gemeinden, nicht viele Bezirke, dann werden wir auf ewig zusammen sein.

Ansprache zur Heiligen Versiegelung, in deutsch und in tamil.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahles spendete der Apostel einem Bruder durch die Versiegelung den Heiligen Geist und nahm ihn damit auf in die Gemeinschaft der Kinder Gottes. Er wünschte dem neuen Glaubensbruder feste Verwurzelung in der Gemeinde und den Frieden von Christo Jesu in seinem Herzen. Anschließend ordinierte der Apostel den Diakon Winfried Schareika aus der Gemeinde Witten-Annen zum Priester und bat Gott um die Kraft, dass er künftig in seiner Gemeinde und auch für sich ein Segen sein kann. Der Apostel beschloss die Ordination mit den Worten: „Auf allem ruht der Segen des Himmels. Der Friede des Auferstandenen sei in dir und der Engel Gottes begleite dich auf all deinen zukünftigen Wegen als Priester Gottes.“

Der Gottesdienst endete mit Gebet und Segen. Apostel und Bezirksämter verabschiedeten sich von der Gemeinde, der Chor sang zum Abschluss „Preis und Anbetung“ und gab damit der Herzensstimmung für diesen herrlichen Abend im Hause Gottes wohlklingenden Ausdruck.

Historisches Foto: Der Apostel ist vom neuen (links) und vom alten (rechts) Ältesten umgeben.

6. Oktober 2005

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